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9. Aufnahmemedium


Zum Zweck der Abbildung einer Lichterscheinung auf fotografischem Wege, sei es nun lediglich eine Struktur oder gar ein Motiv, wird ein Medium benötigt, das in der Lage ist, Licht (siehe Kapitel 3.) in einer zweckentsprechenden Form zu quantifizieren und weiterverwertbar oder gar sichtbar zu speichern.

Um Licht (siehe Kapitel 3.) strukturiert für solch ein Medium, unabhängig von dessen Wirkungsweise, aufzubereiten, werden überwiegend Objektive (siehe Kapitel 6.) verwendet.
Im anschließenden Prozeß wird mit diesem Licht (siehe Kapitel 3.) entweder lichtempfindliches Material, vorzugsweise Film, belichtet oder ein elektronisches Bauelement, ein sogenannter Sensor, dazu angeregt, elektrische Spannungen zu erzeugen.

Beide Medien, also der Film auf chemischer und der Sensor auf elektrischer Basis, bieten die Möglichkeit, Lichterscheinungen zur Weiterverarbeitung inklusive Speicherung zu wandeln.

Mit Einzug der Digitalfotografie ist der Blick für ein gutes Foto nach meinen Erfahrungen stark abgesunken, weil eben inzwischen nahezu jeder "knipsen" kann und dadurch einfach preiswert inflationär Masse produziert wird. Daher ist es für den Konsumenten ohne weitere fotografische Ansprüche ziemlich schwierig geworden, bei der Übermacht schlechter Fotografien, von der wir alle regelrecht zugemüllt werden, tatsächlich noch eine ansprechende Bildästhetik zu behalten.


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