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Bereits im Mittelalter sind Spuren jüdischen Lebens in Leipzig nachweisbar. Die Israelitische Religionsgemeinde zu Leipzig gründete sich 1847. 1925 war sie mit rund 13.000 Mitgliedern die sechstgrößte jüdische Gemeinde in Deutschland und die größte in Sachsen. Nach der systematischen Verfolgung und Ermordung jüdischer Menschen zwischen 1933 und 1945 waren von der einstigen Großgemeinde 24 Personen übrig geblieben. Heute ist die Gemeinde mit über 1200 Mitgliedern wieder die größte jüdische Gemeinde in Sachsen.
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Seit 1996 verlegt Gunter Demnig "Stolpersteine".
Er ist Künstler und seit 1987 Mitglied im Internationalen Künstlergremium.

Die Nationalsozialisten und ihre Schergen haben Menschen in Massen ermordet.
So sollen diese Steine ihre Namen bewahren und an jedes einzelne Schicksal erinnern.

Diese würfligen Steine mit kleinen Gedenktafeln aus Messing darauf, die eingeschlagene Inschriften tragen, erinnern inzwischen in mehr als 1100 Orten in Deutschlands und wenigstens zwanzig Ländern Europas vor den letzten Wohnorten der Opfer, eingelassen in Fußwege, an die überwiegend jüdischen Menschen.
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Folgende Karte zeigt in Leipzig ein von "Judenhäusern" dicht besiedeltes Gebiet:



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Karte "Waldstraßenviertel"

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Wikipedia:

Als "Judenhaus" wurden in der Behördensprache des nationalsozialistischen Deutschen Reichs Wohnhäuser aus (ehemals) jüdischem Eigentum bezeichnet, in die ausschließlich jüdische Mieter und Untermieter zwangsweise eingewiesen wurden. Wer in diesem Zusammenhang als Jude galt, war im §5 der Ersten Verordnung zum Reichsbürgergesetz vom 14. November 1935 geregelt; ausgenommen wurden sogenannte "privilegierte Mischehen". Damit wurde zu Lasten der Juden Wohnraum für die sogenannte deutschblütige Bevölkerung freigemacht. Die Maßnahme erleichterte Diskriminierungen der jüdischen Bewohner und unterband gewachsene nachbarschaftliche Beziehungen. Der Begriff "Judenhaus" wurde in die Alltagssprache des Dritten Reichs übernommen.
(Mehr Details einblenden.)
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Das "Ariowitsch-Haus" ist seit  Mai 2009 Zentrum jüdischer Kultur sowie im "Waldstraßenviertel" Mittelpunkt im Alltag der Jüdischen Gemeinde und betrachtet sich als Kultur- und Begegnungszentrum seiner Nachbarschaft, steht aber auch allen Leipzigern und den Gästen dieser Stadt offen.
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"Ariowitsch-Haus"; Hinrichsenstraße 14 (Juni 2016; zu Q auf Karte "Waldstraßenviertel" oder 2 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
Julius Ariowitsch betrieb während der Weimarer Republik eines der führenden Unternehmen im Leipziger Rauchwarenhandel, in dem auch zwei seiner Familienmitglieder beschäftigt waren.
In Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs sowie materieller Absicherung wurde die Errichtung eines jüdischen Altenheimes geplant und 1930 durch die Witwe Louise Ariowitsch in der ehemaligen Auenstraße und heutigen Hinrichsenstraße 14 als "Ariowitsch-Stiftung - Israelitisches Altersheim" realisiert.
(Ausführliche Historie einblenden.)
Beschreibung Hinrichsenstraße 14 anhören (Quelle: http://www.juedischesleipzig.de):
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"Ariowitsch-Haus"; Hinrichsenstraße 14 (Juni 2016; zu Q auf Karte "Waldstraßenviertel" oder 2 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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"Ariowitsch-Haus"; Hinrichsenstraße 14 (Juni 2016; zu Q auf Karte "Waldstraßenviertel" oder 2 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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"Ariowitsch-Haus"; Hinrichsenstraße 14 (Juni 2016; zu Q auf Karte "Waldstraßenviertel" oder 2 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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"Ariowitsch-Haus"; Hinrichsenstraße 14 (Juni 2016; zu Q auf Karte "Waldstraßenviertel" oder 2 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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"Ariowitsch-Haus"; Hinrichsenstraße 14 (Juni 2016; zu Q auf Karte "Waldstraßenviertel" oder 2 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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"Ariowitsch-Haus"; Hinrichsenstraße 14 (Juni 2016; zu Q auf Karte "Waldstraßenviertel" oder 2 auf Karte "Zentrum und Gohlis")


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Funkenburgstraße 16 (Juni 2016; zu O auf Karte "Waldstraßenviertel")
Bemerkung Bildautor:
Das obige Foto, wie auch die gesamte Fotoserie, entstand während eines kurzzeitigen Anstellungsverhältnisses bei "Tüpfelhausen - Das Familienportal e.V.".
Nach verschiedenen Unstimmigkeiten war dieses Foto nicht die Ursache, aber der letzte Anlaß dafür, daß nach meiner daraus resultierenden Krankheit das Arbeitsverhältnis endlich aufgehoben wurde, für mich eine erhoffte Erlösung von Mißachtung und zu geringer Wertschätzung.

Im Widerspruch zum Urheberpersönlichkeitsrecht 18. 2. 5. 3. "Urheberrecht und Arbeitsverhältnis" hat Herr Christoph David Schumacher, studierter Jurist und Vorstandsvorsitzender des Vereins, ohne mein Wissen oder gar meine Zustimmung, ungefragt eben dieses Foto für eine Publikation verwendet, ohne mich als Bildautor nennen zu wollen, mit der Behauptung, es sei nun ein Foto des Vereins.
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Funkenburgstraße 16 (Juni 2016; zu O auf Karte "Waldstraßenviertel")
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Funkenburgstraße 16 (Juni 2016; zu O auf Karte "Waldstraßenviertel")
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Funkenburgstraße 16 (Juni 2016; zu O auf Karte "Waldstraßenviertel")
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Funkenburgstraße 16 (Juni 2016; zu O auf Karte "Waldstraßenviertel")
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Funkenburgstraße 16 (Juni 2016; zu O auf Karte "Waldstraßenviertel")
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Funkenburgstraße 15 (Juni 2016; zu P auf Karte "Waldstraßenviertel" oder 5 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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Beschreibung Funkenburgstraße 15 anhören (Quelle: http://www.juedischesleipzig.de):
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Funkenburgstraße 23 (Juni 2016; zu 6 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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Funkenburgstraße 23 (Juni 2016; zu 6 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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Funkenburgstraße 24 (Juni 2016; zu Nähe von 6 auf Karte "Zentrum und Gohlis"))
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Funkenburgstraße 25 (Juni 2016; zu Nähe von 6 auf Karte "Zentrum und Gohlis"))
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Funkenburgstraße 26 (Juni 2016; zu Nähe von 6 auf Karte "Zentrum und Gohlis"))
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Funkenburgstraße 26 (Juni 2016; zu Nähe von 6 auf Karte "Zentrum und Gohlis"))
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Liviastraße 2 (Juni 2016; zu 22 auf Karte "Zentrum und Gohlis"))
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Färberstraße 11 (Hofgebäude; Juni 2016; zu N auf Karte "Waldstraßenviertel" oder 4 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
Quelle: Wikipedia

1915 erwarb Louise Ariowitsch (siehe oben) dieses Gebäude, das inzwischen mehrfach verschieden Nutzungen diente. So wurde 1921 die "Beth-Jehuda-Synagoge" gegründet sowie eingebaut.

Nach den Verwüstungen in der Pogromnacht 1939 schloß die Synagoge, 1940 bis 1943 wurde sie als Obdachlosenheim und danach als "Judenhaus" genutzt.
1946 fand in der Synagoge die erste "Sederfeier" nach dem Zweiten Weltkrieg statt, danach wurde das Haus jedoch nicht mehr als solche genutzt.

Im Gebäude soll die ehemalige "Mikwe" für das rituelle Tauchbad noch erhalten sein.
Beschreibung Färberstraße anhören (Quelle: http://www.juedischesleipzig.de):
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Jacobstraße 7 (Juni 2016; zu L auf Karte "Waldstraßenviertel" oder 14 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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Jacobstraße 11 (Juni 2016; zu K auf Karte "Waldstraßenviertel" oder Nähe von 14 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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Lortzingstraße 12 (Juni 2016; zu J auf Karte "Waldstraßenviertel" oder 23 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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Lortzingstraße 14 (Juni 2016; zu I auf Karte "Waldstraßenviertel" oder 24 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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Humboldtstraße 4 (Juni 2016; zu H auf Karte "Waldstraßenviertel" oder 13 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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Humboldtstraße 6 (Juni 2016; zu G auf Karte "Waldstraßenviertel" oder Nähe von 13 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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Humboldtstraße 10 (Juni 2016; zu F auf Karte "Waldstraßenviertel" oder 12 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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Humboldtstraße 13 (Juni 2016; zu E auf Karte "Waldstraßenviertel" oder 11 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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Humboldtstraße 15 (Juni 2016; zu D auf Karte "Waldstraßenviertel" oder Nähe von 11 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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Keilstraße 4 (Juni 2016; zu A auf Karte "Waldstraßenviertel" oder 17 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
Quelle: Wikipedia

Die Leipziger Synagoge ist heute die einzige dieses Stils in Deutschland, die noch von einer jüdischen Gemeinde genutzt werden kann.
Der Sakralbau in der Keilstraße 4 geht auf die 1763/64 gegründete Leipziger "Brody Schul" (jiddisch:שול בראָד/ברוד) am Brühl 71 (Haus "Blauer Harnisch") zurück, die von ostjüdischen Pelzwarenhändlern aus Brody nach ihrer ostjüdischen Synagoge aus ihrem galizischen Herkunftsort benannt wurde. Die Leipziger Brody Schul (jiddisch:שול בראָד/ברוד) befand sich am Brühl 71 im "Blauen Harnisch". Die aus dem galizischen Schtetl Brody kommende ostjüdische Rauchwarenhändler Harmelin besaß im "Blauen Harnisch" in Leipzig ein Warenlager. Die Familie Harmelin aus dem ukrainischen Brody führte eine Borsten- und Fellkommissionsfirma in Leipzig.
(Mehr Details einblenden.)
Beschreibung Keilstraße 4 anhören (Quelle: http://www.juedischesleipzig.de):
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Löhrstraße 10 (Juni 2016; zu B auf Karte "Waldstraßenviertel" oder 33 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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Beschreibung Löhrstraße 10 anhören (Quelle: http://www.juedischesleipzig.de):
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Löhrstraße 11 (Juni 2016; zu C auf Karte "Waldstraßenviertel" oder Nähe von 33 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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Leibnizstraße 4 (Juni 2016; zu 19 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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Ranstädter Steinweg 28 (Juni 2016; zu 31 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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Gneisenaustraße 7 (Juni 2016; zu 7 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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Michaelisstraße 3 (Juni 2016; zu 25 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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Gohliser Straße 1 (Juni 2016; zu 8 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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Gohliser Straße 11 (Juni 2016; zu 9 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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Gohliser Straße 11 (Juni 2016; zu 9 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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Gohliser Straße 11 (Juni 2016; zu 9 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
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Steffenstraße 6 (Juni 2016; zu 32 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
(Bemerkung Bildautor einblenden.)
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Kleiststraße 111 (Juni 2016; zu 18 auf Karte "Zentrum und Gohlis")
(Bemerkung Bildautor einblenden.)
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Waldstraße 8 (Juni 2016)
In diesem Gebäude wohnte Leopold Bartfeld mit seiner Familie.
(Historie der Bewohner einblenden.)

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Waldstraße 8 (Juni 2016)
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Waldstraße 8 (Juni 2016)
Leo Bartfeld sowie sein sportlicher Bruder Max waren Namensgeber für den 1920 gegründeten jüdischen "Sportverein SK Bar Kochba Leipzig" und engagierten sich in diesem Fußballverein.

Zunächst startete der Verein den Fußballbetrieb auf der Sportanlage der "Spielvereinigung 1899 Leipzig" im heutigen "Karl-Enders-Sportpark" an der Demmeringstraße.
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Demmeringstraße (Juni 2016)
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Die Mitgliederzahlen wuchsen derart rasant, das nach ersten Überlegungen bereits eine eigene Spiel- und Trainingsstätte auf dem neuen Vereinsgelände an der Delitzscher Straße mit einem ersten Pokalspiel gegen FC Hakoah Zürich eingeweiht werden konnte.

Heutzutage sind nur noch kärgliche Spuren zu finden:
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Im Eck Delitzscher / Dübener Landstraße (Juni 2016)
Nach der Pogromnacht 1938 wurden alle jüdischen Sportvereine, so auch "Bar Kochba" Leipzig, aufgelöst. Es begann eine wechslvolle Geschichte der Mitglieder sowie der Sportstätten.
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Viele Leipziger jüdische Mitbewohner verdienten ihr Geld mit Rauchwaren und sowie deren Handel und bereicherten damit auch die Stadt.

Eine Konzentration der Wirkungsstätten war im Umfeld des Brühl zu finden.
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Brühl (Juni 2016)
Bis zur Annexion der DDR war das Pelzgewerbe in diesem Stadtgebiet noch konzentriert.
Beschreibung Brühl anhören (Quelle: http://www.juedischesleipzig.de):
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Am Beginn des wohl traurigsten Kapitels der Juden in Deutschland und vorallem in Leipzig, deren Verfolgung und Deportation, steht beispielhaft der Graben der Parthe nebst ihrer Vorfluter.
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Parthe parallel der Parthenstraße (Juni 2016)
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Auch über diese Treppe, von der Parthenstraße aus, haben viele Juden Leipzig für immer verlassen müssen.

Sie wurden hier zusammengetrieben, um sie anschließend auf die weite und oft letzte Reise in verschiedene Konzentrationslager zwecks ihrer Vernichtung zu schicken.
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Treppe an der Parthenstraße (Juni 2016)
Völlig entrechtet, ausgeplündert, zwischenzeitlich in den "Judenhäusern" eingepfercht, mit verbrecherischen Lügen seelisch schon fast allen Grausamkeiten ausgesetzt standen sie nun da unten, in ihren Köfferchen die letze Habe, unschuldig ...
Mach Dir ein Bild der Verzweiflungen und Ängste dieser Menschen!
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Parthe unter der Pfaffendorfer Straße (Juni 2016)
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Ein Gedenkstein für die Opfer dieser rassenwahnsinnigen Gräueltaten ist an der Parten- Ecke Pfaffendorfer Straße errichtet worden:
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Parthen- Ecke Pfaffendorfer Straße (Juni 2016)
"HIER IN DIESEM GRABEN
WURDEN IM JAHRE 1938
JÜDISCHEN BÜRGER
VOR IHRER DEPORTATION
ZUSAMMEN GETRIEBEN"
Beschreibung der Quellentexte anhören (Quelle: http://www.juedischesleipzig.de):
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Allgemein wurden Häftlinge unterschiedlich vernichtet, die einen gleich nach der Ankunft im Konzentrationslager, andere durch Arbeit bis zur Erschöpfung.

Die Nazis scheute es ja nicht einmal, Häftlinge in der Rüstungsindustrie einzusetzen und dort bis zu Tode zu schinden.
Wer noch menschliche Gefühle empfindet und sich in Schicksale von Zwangsarbeitern versetzen kann, sollte voller Demut beispielsweise das ehemalige museal aufgearbeitete Konzentrationslager "Mittelbau-Dora" besuchen.


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Endstation.

Juden, Kriegsgefangene aller Nationen, Zigeuner, Homosexuelle, politische Häftlinge, über 4 Millionen.
Das war Auschwitz, deutsche Hochtechnologie der Vernichtung von Menschen.
"Arbeit macht frei", welch zynischer und verlogene Satz über dem Eingangstor zum Stammlager I ...
Bemerkung Bildautor:
In folgendem Foto ist noch die originale Inschrift zu sehen.

Wie unauffällig aber prägnant prangt der Buchstabe "B" kopfstehend.
Ehemalige Auschwitz-Häftlinge sollen berichtet haben, daß es sich sich um einen heimlichen Protest ihres Mitgefangenen Jan Liwacz gehandelt habe, der als Kunstschlosser mehrere Auftragsarbeiten für die SS ausführen mußte, darunter eben auch diesen 1940 entstandenen Schriftzug.

2009 wurde dieser Bogen entwendet, nachweislich aus Gewinnstreben, aber recht schnell wiedergefunden, allerdings in drei Teile zerstückelt.
Die Spur führte nach Schweden und Polen.
Einige Täter aus diesem Kreis wurden wohl inzwischen verurteilt.
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"Stammlager I": Eingangstor (1997)
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Bemerkung Bildautor:
Ich möchte höflichst darum bitten, diesen Satz ohne weitere Überlegung in meinem Beisein nicht mehr zu erwähnen, es sei denn, man möchte meinen harrschen Kommentar dazu vom Zaune brechen.
Ich habe Auschwitz mehr als gesehen, nämlich nachempfunden ...
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Wohl "behütet" ...
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"Stammlager I": Doppelzaun (1997)
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"Geruhsamer Schlaf" ...
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"Stammlager I": Schlafstellen (1997)
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"Stammlager I": Schlafstellen (1997)
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Wie "persönlich", noch Namen ...
Die Nummern wurden in die Haut gebrannt!
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"Stammlager I": Zellenbelegung (1997)
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"Intimzone" ...
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"Stammlager I": Aborte (1997)
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"Stammlager I": Doppelzaun (1997)
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Auschwitz II, "Birkenau", 2000 Menschen in 24 Stunden vergast und verbrannt in 4 Krematorien ...
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"Stammlager II", "Birkenau": Wachgebäude (1997)
Zwei Weichen, drei Gleise, Selektion und Terror am Bahnsteig.
Arbeitsunfähige Männer, vorallem Frauen und Kinder, nach links, das steht die Gaskammer.
Deutsches Wertebewußtsein: Haare, Kleidung, Schuhe, Goldzähne, andere Wertgegenstände, geschoren, ausziehen lassen, gesammelt und teils ins "Reich" geschickt.
Vier Krematorien brannten Tag und Nacht. Kurz vor der Befreiung wurden aus mangelnder Kapazität die Leichen wie auf Scheiterhaufen verbrannt ...

Nach rechts wurden die Menschen getrieben, die bis zu ihrer tödlichen Erschöpfung oder Ermordung mit ihrer letzten Kraft für das "Deutsche Reich" noch arbeiten konnten ...
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"Stammlager II", "Birkenau": Barackenareal (1997)
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Sanitärtrakt ...
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"Stammlager II", "Birkenau": Latrinen (1997)
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Wohnliche Gemütlchkeit ...
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"Stammlager II", "Birkenau": Schlafstellen und Ofen mit Schornstein (1997)
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"Stammlager I" (1997)
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Karte "Zentrum und Gohlis"


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Bemerkung Bildautor:
Mit diesem Kapitel "Stadtgeschichte" habe ich mich schwer getan, verdammt schwer!
Menschliche Leidenswege habe ich nicht nur recherchiert, sondern auch gedanklich nachempfunden.
Meine Abscheu vor Neid, Gier und Mißachtung von Menschen war längst groß, nun ist sie sogar noch gewachsen.

Es waren einfach nur Menschen, die ihr Land Israel verloren hatten, nicht aber ihre Kultur, sich dennoch rechtschaffend als Asylanten in die fremden Gesellschaften integrierten und auch denen Reichtum bescherten ...
Möge die Welt gewarnt sein und wachsam für alle Zeit!


Über Einträge in meinem Gästebuch freue ich mich immer!

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